Fachsymposium in Straßburg am 8. April 2011
Savoir et Compétences Formation und das Regierungspräsidium Freiburg haben im Rahmen eines Fachsymposiums gemeinsam mit ihren deutschen und französischen Partnern die Fortschritte im INTERREG Projektes Certi-Rhin - grenzüberschreitendes Netzwerk für Menschen mit besonderen Bedürfnissen präsentiert. Die Veranstaltung fand am 8. April 2011 in den Räumlichkeiten der DRAAF in Straßburg statt und stand unter der Schirmherrschaft von Herrn Jean-François Quéré, Regionaldirektor der DRAAF, welcher gleichzeitig den Präfekten der Région, Herrn Etienne Bisch, vertrat.
Nach dem offiziellen Startschuss des Projekts im Mai 2010 in Freiburg folgte ein Jahr mit vielseitigem Austausch dies und jenseits des Rheins. Im Mittelpunkt der zahlreichen Gespräche standen die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der grünen Berufe sowie deren Zertifizierung und pädagogische Umsetzung.
Die Präsentationen über die Fortschritte in den Bereichen Gartenbau und Hauswirtschaft im ländlichen Raum bot den Einstieg für eine Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen des Zugangs zum Arbeitsmarkt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Deutschland und Frankreich.
Die anwesenden Vertreter der Arbeitsverwaltungen, der Verbände, der Integrationsbetriebe sowie der Ausbildungszentren aus Deutschland und Frankreich machten in ihren Beiträgen deutlich, welche Chancen das Projekt Certi-Rhin für die Umsetzung von qualifizierten und professionellen Bildungsverläufen bietet. Die Abschlüsse sollen für die Zielgruppe den Aspekt des lebenslangen Lernens in den Vordergrund rücken.
Mit der Ausarbeitung von pädagogischen Methoden möchte das Projekt Certi-Rhin zudem sämtliche Kräfte bündeln, um der Zielgruppe den Zugang zu anerkannten Abschlüssen zu ermöglichen.
Für Herrn Jean-François Quéré, Regionaldirektor der DRAAF, „bildet diese vergleichende Arbeit der Ausbildungsordnungen und die Suche nach Übereinstimmungen bis hin zu einer europäischen Zertifizierung ein reales Forschungs- und Versuchslabor für die Anerkennung der Kompetenzen eines jeden Individuums. Für unsere Regionen zeigt diese Arbeit im grenzüberschreitenden Netzwerk den gemeinsamen Willen, Lösungen für Probleme zu finden, wie sie auf der Oberrheinkonferenz deutlich wurden.












